Im Dialog

Ihre Fragen. Ehrliche Antworten. Gemeinsam für unseren Landkreis.

Transparenz beginnt mit dem Zuhören. Ich nehme Ihre Anliegen ernst und beantworte Ihre Fragen offen und nachvollziehbar.

Was qualifiziert Sie für das Amt des Landrats?

Ich bin überzeugt, dass die Herausforderungen eines Landkreises nicht mit einfachen Antworten gelöst werden können. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo Menschen zuhören, unterschiedliche Perspektiven einbeziehen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

Genau diese Haltung prägt meinen beruflichen und persönlichen Weg. Ich habe als Angestellter begonnen und kenne die Herausforderungen, Verantwortung im Arbeitsalltag zu übernehmen und gemeinsam im Team Ziele zu erreichen. Über den zweiten Bildungsweg habe ich mich betriebs- und volkswirtschaftlich weitergebildet und anschließend den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Seit rund zwanzig Jahren führe ich ein Unternehmen – durch wirtschaftlich erfolgreiche Zeiten ebenso wie durch Phasen, in denen schwierige Entscheidungen notwendig waren. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig wirtschaftliches Denken, Verlässlichkeit und der Mut sind, neue Lösungswege zu entwickeln. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass nachhaltige Entscheidungen nur dort entstehen, wo Menschen mitgenommen, unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt und gemeinsame Ziele verfolgt werden.

Die Führung einer Kreisverwaltung erfordert wirtschaftliches Denken, strategische Entscheidungen und die Fähigkeit, Menschen für gemeinsame Ziele zu gewinnen. Genau diese Erfahrungen möchte ich in das Amt des Landrats einbringen. Der Landkreis Kassel steht vor finanziellen Herausforderungen. Deshalb braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit den öffentlichen Mitteln, klare Prioritäten und den Mut, Entscheidungen langfristig zu denken. Wirtschaftliches Handeln ist für mich dabei kein Selbstzweck. Es schafft die Grundlage dafür, dass der Landkreis seine Aufgaben auch künftig zuverlässig erfüllen und notwendige Zukunftsinvestitionen ermöglichen kann.

Der Landkreis Kassel ist seit vielen Jahren mein Zuhause. Ich kenne seine Städte und Gemeinden, ihre unterschiedlichen Stärken und Herausforderungen sowie die Anliegen vieler Bürgerinnen und Bürger. Diese Verbundenheit ist für mich Antrieb und Verpflichtung zugleich.

Ich möchte als Landrat zuhören, sorgfältig analysieren und gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, den demokratischen Fraktionen im Kreistag, der Kreisverwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern tragfähige Lösungen entwickeln. Wo unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen, sehe ich die Chance, Brücken zu bauen und Kompromisse zu ermöglichen. Wo Entscheidungen notwendig sind, werde ich Verantwortung übernehmen und konsequent handeln.

Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass der Landkreis Kassel großes Potenzial besitzt. Dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit den Menschen vor Ort nutzen – mit Kreativität, wirtschaftlicher Vernunft und dem festen Willen, unseren Landkreis sicher, lebenswert und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Warum kandidieren Sie als parteiunabhängiger Bewerber?

Ich habe mich bewusst für eine parteiunabhängige Kandidatur entschieden, weil ich davon überzeugt bin, dass die Herausforderungen des Landkreises Kassel am besten gemeinsam gelöst werden können.

Der Landrat trägt Verantwortung für den gesamten Landkreis – unabhängig von Parteigrenzen. Deshalb ist es mir wichtig, mit allen demokratischen Fraktionen im Kreistag, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, der Kreisverwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.

Für mich steht nicht die Frage im Mittelpunkt, von wem eine Idee kommt, sondern ob sie gut für den Landkreis Kassel ist. Gute Lösungen entstehen dort, wo unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Perspektiven zusammengeführt werden. Dazu braucht es Dialog, gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Meine Parteiunabhängigkeit verstehe ich deshalb nicht als Abstand zur Politik, sondern als Chance, Brücken zu bauen. Ich möchte Menschen zusammenführen, Vertrauen schaffen und Entscheidungen daran ausrichten, was langfristig dem Landkreis Kassel dient.

Ich bin überzeugt: Der Landkreis gewinnt, wenn Zusammenarbeit wichtiger ist als Parteigrenzen und wenn gemeinsame Lösungen Vorrang vor politischen Interessen haben.

Wie möchten Sie die Kreisverwaltung führen?

Eine moderne Kreisverwaltung lebt von den Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass öffentliche Aufgaben zuverlässig erfüllt werden. Deshalb ist für mich klar: Gute Führung beginnt mit Vertrauen, Respekt und einer offenen Kommunikation.

Ich möchte eine Verwaltung führen, in der Mitarbeitende ihre Erfahrungen und Ideen einbringen können. Wer täglich nah an den Aufgaben arbeitet, kennt oft auch die besten Ansätze, um Abläufe zu verbessern oder neue Lösungen zu entwickeln. Diese Erfahrungen möchte ich bewusst einbeziehen.

Gleichzeitig braucht eine Verwaltung klare Ziele und nachvollziehbare Entscheidungen. Gute Zusammenarbeit entsteht dort, wo Erwartungen offen kommuniziert werden und Verantwortung auf allen Ebenen übernommen werden kann.

Mir ist wichtig, wirtschaftlich zu handeln, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren. Eine leistungsfähige Verwaltung ist kein Selbstzweck. Sie soll den Bürgerinnen und Bürgern verlässliche Dienstleistungen bieten und den Städten und Gemeinden ein starker Partner sein.

Ich möchte eine Kultur fördern, die von Vertrauen, Eigenverantwortung und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen des Landkreises erfolgreich gestalten.

Was bedeutet Bürgernähe für Sie?

Bürgernähe bedeutet für mich weit mehr als Präsenz bei Veranstaltungen oder regelmäßige Gesprächstermine. Sie beginnt mit einer Haltung: den Menschen zuzuhören, ihre Anliegen ernst zu nehmen und ihre Erfahrungen in Entscheidungen einzubeziehen.

Ich habe den größten Teil meines Lebens im Landkreis Kassel verbracht und war dabei immer Teil der bürgerlichen Mitte. Viele der Themen, die die Menschen beschäftigen, kenne ich deshalb nicht nur aus Gesprächen oder politischen Diskussionen, sondern aus meinem eigenen beruflichen und persönlichen Umfeld. Ob als Angestellter, als Unternehmer oder im täglichen Austausch mit Menschen aus den Städten und Gemeinden – ich habe erlebt, welche Herausforderungen Familien, Beschäftigte, Selbstständige, Vereine und Unternehmen bewegen.

Diese Erfahrungen helfen mir, Entscheidungen nicht nur aus Sicht der Verwaltung zu betrachten, sondern immer auch aus der Perspektive der Menschen, die von ihnen betroffen sind.

Der Landkreis Kassel ist vielfältig. Jede Stadt und jede Gemeinde hat ihre eigenen Herausforderungen, Stärken und Erwartungen. Deshalb bin ich überzeugt, dass gute Entscheidungen nicht ausschließlich im Kreishaus entstehen können. Sie brauchen den Austausch mit den Menschen vor Ort – mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den Vereinen, den Unternehmen, den Ehrenamtlichen und den Bürgerinnen und Bürgern.

Bürgernähe bedeutet für mich auch, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Nicht jede Entscheidung wird auf uneingeschränkte Zustimmung treffen. Umso wichtiger ist es, offen zu erklären, warum sie getroffen wurde und welche Ziele damit verfolgt werden.

Wer Verantwortung für einen Landkreis übernimmt, sollte nicht glauben, alle Antworten bereits zu kennen. Bürgernähe heißt für mich deshalb auch, bereit zu sein, dazuzulernen, neue Perspektiven aufzunehmen und gemeinsam mit den Menschen die besten Lösungen für unseren Landkreis zu entwickeln.

Wie gehen Sie mit unterschiedlichen Meinungen um?

Unterschiedliche Meinungen gehören zu einer lebendigen Demokratie. Gerade auf kommunaler Ebene treffen häufig verschiedene Interessen aufeinander – zwischen Städten und Gemeinden, zwischen Wirtschaft und Umwelt, zwischen den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger und den finanziellen Möglichkeiten des Landkreises.

Für mich ist das kein Hindernis, sondern der Ausgangspunkt guter Entscheidungen.

Ich bin überzeugt, dass niemand alle Antworten allein kennt. Deshalb ist es wichtig, unterschiedliche Perspektiven anzuhören, Argumente sorgfältig abzuwägen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Oft entstehen gerade aus verschiedenen Sichtweisen die besten Ideen.

Als parteiunabhängiger Kandidat möchte ich Brücken bauen und den Dialog fördern. Mir ist wichtig, mit allen demokratischen Fraktionen im Kreistag, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie den Verantwortlichen in Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Ehrenamt vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Gute Politik lebt davon, Menschen zusammenzubringen – nicht davon, sie in Lager einzuteilen.

Gemeinsame Lösungen entstehen nicht immer sofort. Sie brauchen Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Kompromisse zu finden. Kompromisse sind für mich kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck einer funktionierenden Demokratie, wenn sie das gemeinsame Ziel im Blick behalten.

Genauso wichtig ist es aber, Entscheidungen zu treffen. Ein Landrat muss zuhören, abwägen und den Dialog fördern. Wenn alle Argumente auf dem Tisch liegen, braucht es jedoch den Mut, Verantwortung zu übernehmen und eine Entscheidung zu treffen. Diese Verantwortung möchte ich tragen – nachvollziehbar, transparent und immer mit dem Ziel, das Beste für den Landkreis Kassel zu erreichen.

Warum liegt Ihnen der Landkreis Kassel besonders am Herzen?

Der Landkreis Kassel ist seit vielen Jahren mein Zuhause. Ich kenne seine Städte und Gemeinden, viele seiner Menschen und die Themen, die sie beschäftigen. Gerade deshalb weiß ich, welche Stärken unsere Region besitzt – und welches Potenzial noch in ihr steckt.

Ich schätze die besondere Lebensqualität unseres Landkreises. Die Nähe zur Natur, die reizvolle Landschaft und die ruhigeren Städte und Gemeinden sind für viele Menschen ein bewusster Gegenpol zum Leben in den Ballungsräumen. Diese Qualitäten sollten wir nicht als Selbstverständlichkeit betrachten, sondern als echten Standortvorteil, den wir erhalten und weiterentwickeln können.

Gleichzeitig verfügt der Landkreis Kassel über zahlreiche innovative Unternehmen, die oft weit über die Region hinaus erfolgreich sind. Viele von ihnen sind in ihrer Branche führend, obwohl sie außerhalb ihres Umfeldes kaum bekannt sind. Ich bin überzeugt, dass wir diese wirtschaftliche Stärke stärker sichtbar machen müssen. Ein attraktiver Landkreis hilft Unternehmen dabei, Fachkräfte zu gewinnen – und Fachkräfte entscheiden sich nicht nur für einen Arbeitsplatz, sondern auch für eine Region, in der sie gerne leben.

Auch unsere Infrastruktur bietet eine gute Grundlage für die Zukunft. Gleichzeitig sehe ich in vielen Bereichen erhebliches Entwicklungspotenzial. Ob Mobilität, Digitalisierung, Energieversorgung oder die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen – wir haben die Chance, unseren Landkreis Schritt für Schritt noch leistungsfähiger und lebenswerter zu machen.

Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Die Zukunft wichtiger Einrichtungen und Projekte, wie etwa der Kreiskliniken oder des regionalen Flughafens, verlangt nach verantwortungsvollen Entscheidungen. Ich sehe darin jedoch nicht nur Probleme, sondern vor allem die Aufgabe, gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln. Gute Lösungen entstehen aus einem offenen Dialog, einer ehrlichen Analyse und dem Mut, neue Wege zu gehen.

Deshalb kandidiere ich nicht nur für ein Amt. Ich kandidiere, weil ich davon überzeugt bin, dass der Landkreis Kassel noch viele Chancen vor sich hat. Ich möchte dazu beitragen, seine Stärken weiter auszubauen, seine Potenziale zu nutzen und gemeinsam mit den Menschen eine lebenswerte, wirtschaftlich starke und zukunftsfähige Heimat zu gestalten.

Was macht für Sie gute Politik aus?

Gute Politik beginnt für mich nicht mit Ideologien oder vorgefertigten Antworten. Sie beginnt mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und die besten Lösungen für die Menschen vor Ort zu finden.

Gerade ein Landrat bewegt sich in einem klaren rechtlichen und finanziellen Rahmen. Viele Vorgaben werden auf Bundes- oder Landesebene beschlossen und müssen im Landkreis umgesetzt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nur einen einzigen Weg gibt.

Ich bin überzeugt, dass gute Kommunalpolitik dort beginnt, wo man Gestaltungsspielräume erkennt und mutig nutzt. Kreative Lösungsansätze, wirtschaftliches Denken und der offene Dialog mit den Städten und Gemeinden, der Kreisverwaltung, den demokratischen Fraktionen im Kreistag sowie den Bürgerinnen und Bürgern eröffnen oft Möglichkeiten, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Für mich bedeutet gute Politik deshalb, bestehende Rahmenbedingungen nicht einfach zu verwalten, sondern sie verantwortungsvoll und mit Weitblick im Sinne unseres Landkreises zu gestalten. Dazu gehört auch, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und Kompromisse zu entwickeln, ohne das gemeinsame Ziel aus den Augen zu verlieren.

Gleichzeitig braucht gute Politik den Mut, Entscheidungen zu treffen. Nicht jede Entscheidung wird allen gefallen. Entscheidend ist, dass sie nachvollziehbar, transparent und langfristig tragfähig ist.

Ich wünsche mir eine Politik, die Vertrauen schafft, Verantwortung übernimmt und Chancen erkennt. Denn ich bin überzeugt: Auch dort, wo Rahmenbedingungen vorgegeben sind, gibt es Raum, unseren Landkreis mit Ideen, Zusammenarbeit und klugen Entscheidungen erfolgreich weiterzuentwickeln.

Was erwarten Sie von sich selbst als Landrat?

Ich erwarte von mir, dass ich jeden Tag mit dem gleichen Anspruch an dieses Amt herangehe: aufmerksam zuhören, sorgfältig abwägen und verantwortungsbewusst handeln. Entscheidungen sollen nicht aus Gewohnheit entstehen, sondern auf einer ehrlichen Analyse, einem offenen Dialog und dem Willen, für den Landkreis die beste Lösung zu finden.
Ich möchte ein Landrat sein, der nah an den Menschen bleibt. Viele Themen, die Bürgerinnen und Bürger bewegen, kenne ich aus meinem eigenen beruflichen und persönlichen Umfeld. Gerade deshalb ist es mir wichtig, den direkten Austausch nicht zu verlieren und Entscheidungen immer auch aus der Perspektive der Menschen zu betrachten, die ihre Auswirkungen im Alltag spüren.
Von mir selbst erwarte ich, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und dort Brücken zu bauen, wo andere Gegensätze sehen. Nicht jede Herausforderung lässt sich mit einfachen Antworten lösen. Umso wichtiger ist es, neue Ideen zu entwickeln, Chancen zu erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.
Ich möchte die Kreisverwaltung als modernen Dienstleister für die Menschen im Landkreis und als verlässlichen Partner der Städte und Gemeinden weiterentwickeln. Dazu gehören Vertrauen, gegenseitiger Respekt und eine Führungskultur, die Verantwortung fördert, Ideen zulässt und gemeinsame Ziele in den Mittelpunkt stellt.
Ebenso wichtig ist mir ein verantwortungsvoller und wirtschaftlich nachhaltiger Umgang mit den öffentlichen Mitteln. Nur wenn wir heute kluge Entscheidungen treffen und klare Prioritäten setzen, schaffen wir die Grundlage dafür, auch morgen investieren und gestalten zu können.
Am Ende meiner Amtszeit möchte ich nicht an einzelnen Projekten gemessen werden. Ich wünsche mir, dass die Menschen sagen: Der Landkreis Kassel hat sich positiv entwickelt. Entscheidungen wurden nachvollziehbar getroffen, die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen ist enger geworden und Herausforderungen wurden mit Offenheit, Kreativität und Augenmaß angegangen.
Wenn die Bürgerinnen und Bürger sagen können: „Er war ein Landrat, der zugehört, Menschen zusammengebracht und unseren Landkreis mit Weitblick weiterentwickelt hat.“ – dann wäre das für mich der größte Erfolg.